13 Schritte zum fertigen Haus

In dieser Montageanleitung haben wir alle wichtigen Regeln und Hinweise für Sie zusammen gefasst, die bei der Montage unserer Ziegelfertigteilelemente unbedingt einzuhalten sind, um das hohe Qualitätsniveau der Produktion auch bei der Bauausführung beibehalten zu können. Sie gewährleisten die erforderliche Arbeitssicherheit und reduzieren Ihren Arbeitsaufwand auf ein Minimum. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch jederzeit für weiterführende Fragen zur Verfügung.

TIPP: Die komplette Montageanleitung zum Ausdrucken finden Sie als PDF im Bereich Downloads!

1. Anlieferung

Die Anlieferung erfolgt mit Spezialtiefladern. Zu- und Abfahrten sowie diverse Stellflächen müssen eine reibungslose Anlieferung garantieren. Eventuelle Straßensperren sowie die Nutzung öffentlicher Flächen sind bauseits zu beantragen.

2. Montage laut Plan

Grundlage für die richtige Positionierung der Fertigteilelemente ist der Montageplan. Nachdem der Grundriss mittels Schlagschnur auf der Fundamentplatte bzw. auf der Decke gekennzeichnet wurde, erfolgt das Versetzen der einzelnen Elemente. Wandlängen, Versetzfugen und Wandnummern werden ebenfalls am Schnurschlag markiert.

3. Boden ebnen & nivellieren

Als nächstes muss der Boden geebnet werden - nur eine optimal geebnete Grundfläche garantiert ein perfektes Endergebnis. Mittels Nivelliergerät wird der höchste Punkt der Fundamentplatte bzw. der Decke gesucht. Vom höchsten Punkt ausgehend werden die Unterlagsplättchen versetzt und eingemessen. Dabei ist eine Mindeststärke von 15mm einzuhalten.

4. Unterlagsplättchen platzieren

Die Unterlagsplättchen werden 10cm innerhalb der Wandenden an der Außen- und Innenkante, weiters vor Beginn und nach Ende einer Türöffnung platziert.

5. Elemente ins Mörtelbett

Die Fertigteilelemente sind vollflächig in das vorbereitete Mörtelbett zu setzen. Der Mörtel muss die allgemeinen Anforderungen der Mörtelgruppe II laut ÖNORM erfüllen (sofern nicht statisch anders gefordert). ACHTUNG: Beim Abheben der Wand immer eine Ausgleichstraverse verwenden! Der Aufenthalt unter der schwebenden Last ist verboten!

6. Schrägstützen

Vor dem Versetzen müssen für jedes Element zwei Schrägstützen vorgesehen werden. Nach dem Aufsetzen der Wand wird diese mit den Schrägstützen lotrecht eingerichtet und fixiert. Die Fixierung der Schrägstütze an der Wand erfolgt mit einer Sechskantschraube (M12). Die Arretierung an der Fundamentplatte bzw. der Decke erfolgt mit Schlagdübeln. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten wird die Transportsicherung entfernt.

7. redbloc Montagekleber

In den Eckbereichen wird nach Montage aller Elemente die verbleibende Montagefuge mittels redbloc-Montagekleber zur Verbindung der Wände an der Innen- und Außenfuge geschlossen.

8. Eckausbildung

An der Innenseite wird die Fuge mittels kunststoffvergüteter Spachtelmasse in einer Breite von mind. 20 cm verspachtelt. In die Spachtelmasse wird ein Glasseidengewebe deckend eingearbeitet. Für die senkrechten Stoßfugen wird die Anbringung eines Putzgewebes in der Putzschicht empfohlen.

9. Rostausbildung

Die Rostausbildung im Bereich der Massivdecken kann mittels Schalungswinkel erfolgen. Diese können ebenfalls mit dem redbloc-Montagekleber direkt auf die Elemente aufgeklebt werden.
ACHTUNG: Vor dem Betonieren der Fertigteildecke muss ein Kontrollgang zur Überprüfung der richtigen Positionierung, der Fixierung sowie der Sicherheitsbestimmungen sämtlicher Wandelemente vorgenommen werden!

10. Sonderformen/Zwischenwände

Bei den Zwischenwänden ist auf die entsprechende Einbindung in das restliche Gewerk zu achten, um eine optimale Stabilität zu erreichen.

11. Fenster & Türen

Auf die Unterstützung durch das Unternehmen für die Türstürze ist sich ein Mörtel vor Ort vorbereitet. Aufgrund von Fertigungstoleranzen sollten Sie nicht Redbloc Kleber verwenden. Die vorgefertigte Fensterstürze können einfach sein oder bereits mit der Wand benötigt ausgestattet werden. Das Sturz-Lager wird mit der Einfügung von Bewehrungsstahl und nach Montage sofort belastet (für statische Belastung siehe Herstellers Richtungen) sein kann. Die Höhe der Wände und Brüstungen von Backstein ist ausgeglichener mit einem Wasserstrahlschneiden.

12. Elektroinstallationen

Am Ende der Produktionsstrecke kommen unsere Wände bereits mit allen Arten von Dosenvorbohrungen heraus (Standard: 72mm Durchmesser).

13. Stiegen

Wenn Sie uns die Stiegenabmessungen bekannt geben, können Auflager bereits berücksichtigt werden.

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